Inklusives Fotoshooting: Ein Pokal für Liam
- vor 10 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Vor Kurzem durfte ich ein inklusives Fotoshooting mit einer Familie mit albanischen Wurzeln umsetzen – ehrenamtlich, für die Eltern und ihre drei Söhne: der Älteste ist zehn, der Mittlere, Liam, sieben, der Jüngste noch ein Baby. Es war eines dieser Shootings, die ich ganz besonders mag.

Inklusives Fotoshooting: Spielen mit Autos, im Rahmen des Möglichen
Liam ist schwer körperlich behindert, aber vergnügt und pfiffig. Er spielt gern mit Autos, zusammen mit seinem großen Bruder – innerhalb des Radius, den ihm sein Rollstuhl mit Platte erlaubt. Wie selbstverständlich die beiden dabei miteinander umgehen, war einer der schönsten Momente des Tages.

Damit Liam beweglich bleibt, machen die Eltern regelmäßig Übungen mit ihm: Arme und Beine strecken und dehnen. Auch das war Teil des Shootings – geduldig und liebevoll, ganz ohne großes Aufheben.

Der Pokal im Mittelpunkt
Kurz vor Beginn der WM hatten die Eltern ihrem Sohn einen großen Pokal gekauft – einfach, weil er Pokale mag. Was Eltern halt so machen, weil sie ihre Kinder lieben!

Vorbereitet bis ins Detail
Passend zur WM-Stimmung hatte die Familie einiges an Deutschland-Deko im Haus – Girlanden, Ballons und mehr, das nur darauf wartete, für das Eröffnungsspiel herausgeholt zu werden. Für das Shooting haben sie sich die Mühe gemacht, alles schon einmal zur Probe zu dekorieren, damit die Bilder bunter werden.

Dieser Aufwand, den die Familie für das Shooting betrieben hat, hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, diese Momente für sie festzuhalten.
Ehrenamtliches Fotoshooting für den ambulantenHospizdienst der Caritas
Familien wie diese sind im Alltag oft weniger sichtbar, obwohl ihr Zusammenhalt, ihre Kraft und ihre Lebensfreude genau das verdienen: gesehen zu werden. Mit einem inklusiven Fotoshooting möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass genau das mehr Raum bekommt.


















