Larissa - Leben mit Behinderung - stärker als alle Prognosen
- 15. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Larissa ist elf Jahre alt. Sie kam in der 23. Schwangerschaftswoche zur Welt – ein winziges Mädchen, das von Anfang an kämpfen musste. Ihr Zwillingsbruder überlebte die Geburt nicht. Auch Larissa gaben die Ärzte kaum eine Chance. Doch sie hielt durch. Und mit ihr ihre Familie.

Ein Leben voller Herausforderungen
Zusätzlich zu ihren Beeinträchtigungen durch die Geburt wurde bei Larissa mit eineinhalb Jahren Epilepsie diagnostiziert. Ihre Sehkraft ist beeinträchtigt, doch das hält sie nicht auf. Jeden Tag zeigt sie, was es bedeutet, mit Mut und Lebensfreude voranzugehen. Laut ihrer Mama steckt sie gerade in der „Wackelzahnpubertät“.
Sie ist stolz, wie weit ihre Tochter trotz aller negativen Diagnosen gekommen ist.

Liebe, Unterstützung und ein treuer Begleiter
Larissa ist nicht allein. Neben ihrem Papa steht auch ihr großer Bruder an ihrer Seite, liebt sie und kümmert sich um sie. Und dann ist da noch ihr Assistenzhund – ein treuer Freund, der ihr Sicherheit gibt, sie beruhigt und sogar beim Einschlafen hilft.


Fotos als Erinnerung und Botschaft
Die Bilder des dokumentarischen Fotoshootings halten nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die Schönheit und Normalität des Alltags fest. Fotos sind so wichtig – für jetzt und für später. Sie zeigen, dass Krankheit nicht alles ist. Dass es Lachen, Liebe und kleine, große Glücksmomente gibt.
Sichtbarkeit ist wichtig. Sie schafft Verständnis und zeigt, dass hinter jeder Diagnose ein Mensch mit Träumen, Wünschen und einer ganz eigenen Geschichte steckt.
Warum wir diese Geschichten brauchen
Larissa. und ihre Familie sind ein Beispiel dafür, wie viel Stärke in uns steckt. Wie wichtig es ist, hinzusehen, zuzuhören und zu verstehen. Jedes Foto, jede Geschichte, die geteilt wird, hilft, Vorurteile abzubauen und Verständnis zu wecken.

Fazit: Ein Leben, das inspiriert
Larissa ist mehr als ihre Diagnose. Sie ist ein Mädchen, das lacht, das kämpft, das geliebt wird. Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass jeder Tag ein Geschenk ist – und dass wir alle etwas von ihrem Mut lernen können.
Diese Dokumentation ist Teil meiner ehrenamtlichen Arbeit für den Hospizdienst der Caritas Wuppertal.
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